Mitch Palmer and Naveen Nadesan

Energieeffiziente Lösungen für Oberschwingungsprobleme

Unternehmen, die Energie- und Systemeffizienz verbessern möchten, eröffnen sich durch verbesserte Technologien oft neue Chancen. Dazu gehören auch die Ultra-Low Harmonic (ULH) Drives von ABB – Frequenzumrichter, die Oberschwingungen gar nicht erst entstehen lassen und so einen Beitrag gegen die Energieverschwendung leisten.

In Kooperation mit unseren Partnerunternehmen können wir unseren Endkunden Lösungen anbieten, die Energieeffizienz durch sauberen Strom sicherstellen.

Ein Beispiel für eine solche Kooperation ist ein Projekt in Australien, in dessen Rahmen das Unternehmen Remtron, ein ABB Authorized Value Provider, vom AlburyCity Council mit der Lieferung energieeffizienter Frequenzumrichter für eine Pumpstation beauftragt wurde. Wie Mitch Palmer vom AlburyCity Council erklärt, hatte sich durch die Entwicklung des Geländes rund um die Pumpstation ein Problem ergeben. „Die Pumpstation stand früher inmitten einer Pferdekoppel – jetzt ist sie von Schulen und Altenheimen umgeben. Der Motor mit Softstarter hat sich auf die Strom- und Spannungsversorgung der gesamten Nachbarschaft ausgewirkt.”

Störende Oberschwingungen reduzieren

Das Problem waren die Oberschwingungen. Oberwellenströme können Verzerrungen im Stromnetz erzeugen und dadurch zusätzliche Verluste in den meisten Komponenten – von Kabeln bis zu Transformatoren und Motoren – verursachen. Das ist reine Energieverschwendung. Frequenzumrichter bieten viele Vorteile: Sie verbessern die Prozessqualität und sparen Energie, aber sie erzeugen auch Oberschwingungen. Die neuen Ultra-Low Harmonic Drives dagegen bieten alle Vorteile eines Frequenzumrichters, erzeugen aber so gut wie keine Oberschwingungen mehr.


Naveen Nadesan von Remtron, einem ABB Authorized Value Provider in Australien, und Mitch Palmer vom AlburyCity Council in New South Wales, sprechen über die vielen Vorteile, die gemeinsame Anstrengungen zur Verbesserung der Energieeffizienz bringen können.

„Wir prüfen, ob unsere Kunden den Strom, den sie schon haben, so effizient wie möglich nutzen”, sagt Naveen Nadesan, Vertriebs- und Marketingchef bei Remtron. „Wir schauen uns auch ihren Stromverbrauch und ihre Ausrüstung an und schlagen alternative Verfahren vor. Wir binden die Kunden gerne frühzeitig ein, und besprechen mit ihnen die Möglichkeiten moderner, energieeffizienter Technologien, wie beispielsweise der ULH- und die rückspeisefähigen Frequenzumrichter von ABB.”

An die Technologie heranführen

Im Fall des AlburyCity Council wurden die Softstarter in der Pumpstation auf Empfehlung von Remtron durch einen Frequenzumrichter und einen ULH-Frequenzumrichter ersetzt. Erste Verbesserungen waren sofort spürbar. „Wir haben sie eingeschaltet, und sie haben sofort alles getan, was wir uns erhofft hatten“, erklärt Palmer. „Die Spannung blieb konstant, und wir können dabei außerdem noch Energie zurückgewinnen. Das hat wirklich einen großen Unterschied gemacht.”

Das Beispiel Remtron/AlburyCity Council zeigt, wie technologische Verbesserungen genutzt werden können, um praktische Lösungen für reale Probleme zu liefern, und dabei zugleich die Kosten zu senken und die Energieeffizienz deutlich zu verbessern. Die Vorteile solcher Projekte sind nicht nur für die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen spürbar, sondern für die Gemeinde als Ganzes. „Wir versuchen, unsere Kunden an die Technologie heranzuführen”, sagt Nadesan, „und wir versuchen auch, sie dahingehend zu beraten, wie sie die Energieeffizienz ihrer Prozesse verbessern können. Die Welt verändert sich. Sprechen Sie mit uns, sprechen Sie mit ABB – wir müssen alle an einem Strang ziehen.”

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